Am Hoffnungsberg

von Doris Gercke
Regie: Corinne Frottier
NDR 1992
55 Min.

„Da, wo wir wohnen, wird in den Supermärkten Bier und beim Bauen Beton bevorzugt. Die vorherrschenden Gefühle sind Vereinsamung, Fremdheit und Ausweglosigkeit“, diagnostiziert Bella Block das soziale Milieu, in dem sie für ihren Fall tätig wird. Einst ungeliebte Mitarbeiterin der Polizei, dann renommierte Privatdetektivin, hatte sie sich nach einer Erbschaft in kunsthistorische Studien vertieft und nur noch selten Aufträge angenommen. Als die Polizistin Eva Bentrupp sie bittet, Selbstmorden am Hoffnungsberg nachzugehen und ihr Fotos von toten Mädchen vorlegt, macht sie eine Ausnahme. Sie zieht in die anonyme Betonburg, wird Verkäuferin in einem Supermarkt und schließt Freundschaft mit Kollegin Rosi. Allmählich werden die Spuren deutlicher. Doch was geschieht mit den jungen Mädchen in der Wohnung gegenüber? Und wenn es tatsächlich um Kinderprostitution geht, warum stocken die polizeilichen Ermittlungen?

Mit Hannelore Hoger, Susanne Schäfer, Gisela Trowe, Erika Skrotzki, Douglas Welbat, Reiner
Strecker, Annette Paulmann u. v. a.

Doris Gercke, 1937 in Greifswald geboren, war zunächst Verwaltungsangestellte, Hausfrau und Mutter, holte mit Anfang Vierzig ihr Abitur nach, studierte Jura und veröffentlichte 1988 ihren ersten Roman. Seitdem hat sie mehr als 10 Romane, verschiedene Drehbücher und Hörspiele geschrieben.