Anna Marx und die Mörderin

Von Christine Grän
Regie: Walter Adler
Mit Hansi Jochmann, Margit Carstensen, Susana Ferandes-Genebra, Samuel Weiss u.a.
SWR 1999, 54 Min.

Ein Ex-Minister ist ermordet worden. Seine Frau hat ein Geständnis abgelegt, sitzt in U-Haft und -
schweigt. Die mollige und rothaarige Anna Marx, die als Klatschkolumnistin in Bonn wegen des
anstehenden Umzugs der Regierung um ihre Existenz bangen muß, ist auf die Geschichte angesetzt
und fördert bald einige Merkwürdigkeiten zutage, gegen den Willen von Hauptkommissar Hermes. Im
Gegensatz zu ihm glaubt Anna nicht, daß Sophie Witten ihren Mann umgebracht hat, denn peu á peu
stellt sich heraus, was für ein Despot Herbert Witten war. Die bürgerliche Fassade bröckelt, und
zunehmend mehr Personen zählen für Anna zum Kreis der Verdächtigen, denn sie alle hätten handfeste
Motive gehabt, den Ex-Minister zu Fall zu bringen.

Christine Grän, geboren 1952 in Graz, war nach dem Studium Redakteurin einer Bonner Tageszeitung.
Schreibt Kriminalromane, Fernseh-und Hörspiele, u.a. "Anna Marx und die Witwe (1990), "Anna Marx
und der Staatssekretär" (1993), "Anna Marx und der Zweifel" (1995)

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