A space of translation von Ines Lechleitner

A space of translation

Akustische Kunst

von Ines Lechleitner

Realisation: Ines Lechleitner
Produktion: ORF 2009
Länge: 36'

Auf der Suche nach Wegen, den Alltag in der iranischen Hauptstadt authentisch akustisch zu dokumentieren, trägt Ines Lechleitner ihr Aufnahmegerät unter einem Schleier unbemerkt bei sich. So gelingen ihr ungewöhnliche Aufnahmen an öffentlichen Orten Teherans im Laleh Park, in Taxis, Restaurants, auf Bazaren und am Schrein des Imam Khomeini. Unterschiedliche soziale und architektonische Räume mit ihren spezifischen Stimmungen und Begegnungen werden dabei hörbar. Die Hörbilder zwischen Investigativ-Journalismus und Dogma-Ästhetik sind mit Reflexionen über die Chancen und Risiken von Übersetzungen verzahnt.

Ines Lechleitner, geboren 1978 in Wien, studierte am San Francisco Art Institute (USA), am NSCAD-College for Art and Design Halifax (CA) und an der Ecole Supérieure des Beaux-Arts de Paris (FR). Stipendium an der Jan Van Eyck Academy in Maastricht 2006-2008. Ausstellungen europaweit. Ines Lechleitner lebt in Berlin.