Die Attentäterin

von Yasmina Khadra
aus dem französischen von Regina Keil-Sagawe

Hörspielbearbeitung und Regie: Frank Erich Hübner
Musik: Ralf Haarmann
mit: Christian Berkel, Astrid Meyerfeldt, Laszlo Kish, Hans Peter Hallwachs, Ulrike Bliefert, Peter Fitz, Max Urlacher, Udo Schenk u.a.
Produktion: WDR 2006
68'

Stundenlang hat der angesehene Chirurg Amine Jaafari, gebürtiger Araber mit israelischem Pass, nach einem Selbstmordattentat in einem Restaurant in Tel Aviv, die Opfer des Anschlags operiert und versorgt. Als er endlich zu Hause in seinem Bett liegt, reißt ihn mitten in der Nacht das Telefon aus dem Schlaf. Es ist sein Freund Naveed, Polizeichef von Tel Aviv, der ihn zurück ins Krankenhaus ruft. Amine soll die schwer verstümmelte Leiche einer Frau identifizieren: Es ist seine Ehefrau Sihem. Doch der Schock ist nur der Beginn der Verstörung. Amine muss erfahren, dass Sihem, mit der er viele Jahre eine glückliche Ehe führte, die Verantwortliche für das Attentat sein soll. Seine Welt bricht zusammen.

Yasmina Khadra, (Pseudonym für Mohammed Moulessehoul) geboren 955 in Kenadsa/ Algerien, war zunächst Offizier in der algerischen Armee und begann nebenher unter Pseudonym zu schreiben. Er verwendete die zwei Vornamen seiner Frau (Yasmina Khadra – grüne Jasminblüte), um sich im Schreiben freier zu fühlen, aber auch aus Respekt vor den algerischen Frauen. 2000 beschloss er, die Armee hinter sich zu lassen, um sich ganz dem Schreiben zu widmen und zog mit seiner Familie nach Frankreich, wo er heute in Aix-en-Provence lebt. International bekannt wurde er mit seiner Algerien-Trilogie 1997/98: „morituri“, „doppelweiß“, „Herbst der chimären“ (deutscher Krimipreis 2002).