Die Auferstehung der Toten

von Wolf Haas
Produktion: ORF-HI/WDR 1999
Ton: Josef Relinger
Regie: Götz Fritsch
Länge:57'21

Mitwirkende:
Brenner - Erwin Steinhauer
Erzähler - Wolfram Berger
Deutsche - Elfriede Irrall
Vergolder - Harald Harth
Lorenz - Karl-Ferdinand Kratzl
Andi - Fritz Karl
Mandl - Georg Schuchter
Kathi - Claudia Maria Haas
Elfi - Gerda Kastner
Perterer - Toni Böhm
Nemec - Peter Matic
Egger - Rainer Egger
Wirtin - Margarete Widauer
Lois - Branko Samarowski
spanischer Sprecher - Juan Ricardo Olivares-Diaz
Gschwendter - Konrad Zobel
Musiker: Otto Lechner (Akkordeon), Anton Burger (Geige),
Herbert Reisinger (Perkussion) Max Nagl (Alt-Saxophon, Bariton-Saxophon, Sopran-Saxophon), Georg Graf (Baß-Klarinette, Flöte, Bariton-Saxophon)

"Von Amerika aus betrachtet, ist Zell ein winziger Punkt, irgendwo mitten in Europa. Aber vom Pinzgau aus gesehen, ist Zell die Hauptstadt. Zehntausend Einwohner, dreißig Dreitausender, achtundfünfzig Lifte, ein See." Soweit der Autor, bekennender Österreicher aus Maria Alm, ausgewandert nach Südwales, wieder zurückgekehrt nach Wien und nun Shootingstar des Austriakrimis. Und dort, in Zell, sind zwei Amerikaner umgebracht worden. Dass das nicht nur mit Spionage und Immobiliengeschäften zu tun hat, sondern auch mit der Vergangenheit, die ihre Krakenarme in die Gegenwart reckt, macht die ganze Sache um so spannender.

Wolf Haas, 1968 in Maria Alm, Österreich geboren, erhielt für seinen vorletzten Roman "Komm, süßer Tod" den Deutschen Krimipreis 1999. Seit seinem ersten Krimi, "Auferstehung der Toten", der bereits 1996 bei Rowohlt erschienen ist, gilt Wolf Haas durch seinen Einfallsreichtum, aber auch seine sehr genaue Milieuschilderung als Durchstarter in der Krimiszene.