Der Ausflug nach Le Torquet

von Felix Gasbarra
Regie: Wolfram Rosemann
Produktion: WDR 1978
42'

Gerald Canby, 25, einer der vielen amerikanischen "Studenten", die nach dem Krieg ziellos in Paris herumlungern, lernt eines Tages im Café du Dome einen Mann kennen, der sich Schamal nennt und ihm unversehens anbietet, er könne bei einem Geschäft 100 000 Dollar verdienen - eine phantastische Summe für einen "Schriftsteller" wie Canby, dessen Roman über die ersten fünf Zeilen nicht hinauskommt. Soviel Geld auf einen Schlag verdient man natürlich nicht mit einem gewöhnlichen "Geschäft". Schamal tut denn auch sehr geheimnisvoll. Zunächst einmal stellt er Canby auf die Probe. Er fährt ihn zu einer Bank und beauftragt ihn, diese unvorbereitet zu überfallen. Als Canby mit einer Pistole in der Tasche die Bank betritt, trifft er auf einen schreckensbleichen Kassierer; die Bank ist soeben überfalllen worden. Die Beute der Gangster betrug 174 00 Francs. Die Polizei ist bereits alarmiert. Wie kann so etwas passieren? Handelt es sich um ein abgekartertes Spiel? Einen großangelegten Coup?

Felix Gasbarra, (1895 - 19 ), war Dramaturg bei Erwin Piscator, schrieb mit ihm das Buch "Das politische Theater" und erarbeitete mit Bertolt Brecht und Leo Lania die erste Bühnenfassung des "Schweijk".
Zahlreiche Hörspiele.