Ausgerechnet Achternholt

von -ky
Regie: Werner Klein
Produktion: WDR 1986
53'

Stadtbaurat Vinnen fährt mit seiner Frau Kerstin vom Besuch der Schwiegermutter nach Hause. Das Verhältnis zwischen den beiden ist gespannt. Kerstin macht ihren Mann dafür verantwortlich, dass sich ihr Sohn Till vor einiger Zeit vor den Zug geworfen hat. Während die Vinnens streitend auf der Landstraße einherfahren, läuft plötzlich aus dem Dunkel eine Gestalt auf die Straße. Vinnen bremst, aber das Unglück ist geschehen. Seine Frau, eine ehemalige Krankenschwester, untersucht das Unfallopfer und kann nur noch seinen Tod feststellen. Den rechten Schock erhält Vinnen jedoch erst, als er sieht, wer der Tote ist: Achternholt, ein arbeitsloser Schauspieler, der ihn, wie er jetzt seiner Frau eingestehen muss, seit Wochen erpresst. Wer wird ihm da glauben, dass es ein Unfall war?

-ky (Horst Bosetzky), geboren 1938 in Berlin, finanzierte in den 60er Jahren sein Studium (Soziologie, Betriebs- und Volkswirtschaft, Psychologie) mit dem Schreiben von Groschenromanen und Agenten-Thrillern. Zu Beginn der 70er Jahre erschienen seine ersten „Sozio-Krimis“, für die die Abkürzung -ky rasch zum Synonym wurde. Neben Krimis und Drehbüchern schreibt Bosetzky seit einigen Jahren an einer mehrbändigen autobiographisch gefärbten Familiensaga, in der zuletzt der Roman „Zwischen Kahn und Kohlenkeller“ (2001) erschien.