Der Bahnwärter

von Charles Dickens
Aus dem Englischen von Martin Wein

Regie: Heinz Günter Stamm
Bearbeitung: Charles Tazewell
Produktion: RB 1953
Länge: 42'

"Hallo! Sie da unten!" - Da sind sie wieder, die Worte, die der Signalwärter Braxton schon in anderen Nächten von dem steilen Abhang her hörte. Ein Jahr zuvor sah er die Gestalt zum ersten Mal, die winkend zu ihm in die finstere Schlucht hinunterrief, während er seinen Dienst an den Gleisen versah. Sie liegen an einer Tunneleinfahrt, auf die mehrmals am Tag ein Schnellzug zurast. Wer oder was ist dieses "Gespenst"? Braxton weiß es nicht, doch eines steht fest: Ein jedes Mal, nachdem es ihn gerufen hatte, geschah ein furchtbares Unglück! Nun hört Braxton die warnenden Rufe erneut. Doch wo liegt die Gefahr? Und was kann er dagegen tun? Dickens selbst überlebte ein Zugunglück, bei dem alle Waggons - außer dem seinen - von einer Brücke stürzten.

Mit: Gert Westphal, Bernd Wiegmann, Hannes Stein u.a.

Charles Dickens (1812-1870) verfasste neben realitätsnahen Gesellschaftsromanen ("Oliver Twist", "David Copperfields" u.a.) eine Reihe von Kurzgeschichten, die in den Bereich des Übernatürlichen führen.