Das Bauernopfer. Eine politische Groteske

von Erhard Schmied
Regie: Michael Ostafel
Produktion: SWR 1994
Länge: ca. 45'

Münckmeyer, persönlicher Referent des deutschen Bundeskanzlers, ist begeisterter Schachfan und gehört einer Vereinigung an, die für eine Reform der Schachregeln eintritt. Mittelpunkt dieser Reform ist eine Reduzierung der Bauern. Ein Fax, in dem es um genau diese Reduzierung geht, landet versehentlich in den Händen des britischen Premierministers und führt aufgrund einer Kette von Mißverständnissen und Intrigen zu einer europäischen Krise ungeahnten Ausmaßes, bei der sich am Ende nicht nur die Landwirtschaft in ihrer Existenz bedroht sieht. Zwar wird in allen europäischen Hauptstädten vehement bestritten, die Zahl der Bauern um die Hälfte verringern zu wollen, doch glaubt die Öffentlichkeit längst an eine politische Verschwörung und geht nicht nur in Berlin auf die Straße.

Mit Matthias Ponnier, Klaus Spürkel, Jürgen Andreas, Gerd Andresen, Antje Hagen, Heinz Schimmelpfennig, Friedrich von Bülow, u.a.

Erhard Schmied, geboren 1957, aufgewachsen in der Nähe von Frankfurt/M.. Wirtschaftsabitur, Studium der Psychologie. Lebt als Autor in Saarbrücken. Zwei Gedichtbände, zwei Prosabände, Drehbücher (u.a. für die Reihe "Tatort"). Kinder- und Jugendstücke. Hörspiele u.a. "So oft sie wollen" (1997), "Schöner wohnen" (2000), "Um Kopf und Kragen" (DRS 2001), "Freier Fall" (2004).