Bei Westwind hört man keinen Schuss

von Karl Richard Tschon nach Hansjörg Martin
Komposition: Edmund Steinberger
Regie: Edmund Steinberger
Ton: Günter Hildebrandt
Produktion: BR 1974
58'

Auf der kleinen Nordseeinsel Melloog treffen ein Filmteam und der Hobbybotaniker Dr. Schlünz ein. Sie werden vom Inselvogt Dircksen und seiner 17-jährigen Tochter Swantje, den einzigen Bewohnern des Eilands, begrüßt. Schon am zweiten Tag geschehen merkwürdige Dinge: zuerst wird auf Dr. Schlünz geschossen, dann auf den Kameramann. Die vom Festland herbeigerufene Polizei findet lediglich eine leere Patronenhülse und fährt wieder ab. Am gleichen Abend liegt der Tonassistent tot in den Dünen. Es kann nur jemand "von uns" gewesen sein, sagt Inselvogt Dircksen. Ein tragisches Ereignis aus der Vergangenheit führt zwar auf eine Spur, aber es gibt noch eine zweite.

Dircksen, Inselvogt auf Melloog - Siegfried Lowitz
Swantje, seine Tochter - Gudrun Mebs
Dr. Schlünz - Gerhard Gabers
Regisseur Anselm Kiwitt - Hellmut Lange
Harry, sein Assistent - Bernd Herberger
Jochen, sein Kameramann - Jürgen Jung
Kommissar Lehmann - Joachim Wichmann
außerdem: Leo Bardischewski, Rolf Illig, Mogens von Gadow

Karl Richard Tschon, 1923 in Teplitz-Schönau geboren, war kaufmännischer Angestellter, später Pianist. Seit 1945 freier Schriftsteller in München, Verfasser von zahlreichen Hörspielen, vor allem Krimis.