Das Beryll-Diadem

von Sir Arthur Conan Doyle
Hörspielbearbeitung von Michael Hardwick
aus dem Englischen von Ruth von Marcard und John Lackland.
Regie: Heinz Günter Stamm
Produktion: BR 1963
33’

Im Hause eines Londoner Bankiers ereignet sich ein dreister Diebstahl. Aus einem wertvollen Beryll-Diadem, das der Bankier als Sicherheit für einen größeren Kredit erhalten hat, sind drei Steine herausgebrochen und gestohlen worden. Nur wenige Personen kannten den Aufbewahrungsort des Schmuckstücks. Schwerwiegende Indizien deuten auf den Bankierssohn, einen leidenschaftlichen Pokerspieler, als Täter hin. Seltsam ist jedoch das Verhalten des Verdächtigen, der auf alle Anschuldigungen beharrlich schweigt. Zudem bleiben die Beryll-Steine unauffindbar. Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein Begleiter Dr. Watson werden eingeschaltet. Holmes entwickelt seine eigene Theorie über den Fall. Er macht eine wichtige Entdeckung in einem Sandhaufen vor dem Hause des Bankiers.

Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930) praktizierte zunächst als Arzt. Um sein Einkommen aufzubessern, begann er mit dem Schreiben und veröffentlichte 1887 den Kriminalroman „Studie in Scharlachrot“, in dem erstmals Sherlock Holmes die Hauptrolle spielte. Doch erst mit dem zweiten Roman „Im Zeichen der Vier“ stellte sich 1890 der Erfolg ein, so dass Doyle nun von seiner schriftstellerischen Tätigkeit leben konnte. Insgesamt veröffentlichte er vier Romane und 56 Kurzgeschichten um Sherlock Holmes und seinen Assistenten Dr. Watson, die immer wieder verfilmt wurden.