Besser gar nicht, als spät

von Rodney David Wingfield

Regie: Fritz Schröder-Jahn
Produktion: NDR 1971
Dauer: 39'15 / 35'10

Vor 12 Jahren hat Inspektor Chew in einem Entführungsfall jämmerlich versagt. Eine Woche vor seiner Pensionierung macht ihn ein Polizeischüler auf etwas aufmerksam, das die damalige Tragödie in einem ganz neuen Licht erscheinen und Chew die Ermittlungen erneut aufnehmen lässt.

Mitwirkende:
Paul Dahlke - Inspektor Chew
Peter Frank - Inspektor Green
Horst Michael Neutze - Sergeant Rushton
Walter Klam - Chefkommissar Lawton
Friedrich Wilhelm Timpe - Polizeianwärter Collins
Hanno Wingler - Polizeianwärter Burton
Joachim Richert - Polizeianwärter Smith
Gerda Schöneich - Sekretärin
Manfred Schermutzki - Bahnbeamter
Manfred Steffen - Sam Fletcher
Eva Brumby - Peggy Fletcher
Werner Schumacher - Bill
Marianne Kehlau - Pamela Fulton
Susanne Beck - Sarah Fulton
Charlotte Schellenberg - Ann Marlow
Inge Groll - Mädchen am Telefon
Marianne Dietz - Mädchen am Telefon
Gert Haucke - Dr. James
Gerhard Lippert - Bob Hampton
Joachim Wolff - Fotograf
Hans Häckermann - Mr. Cresswell
Joachim Brauner - Der Sprecher der Einleitung im Teil 2

Rodney David Wingfield (1928 - 2007), war ein englischer Kriminalsschriftsteller und Hörspielautor. Bekannt wurde er v.a. als Schöpfer des Detektivs Jack Edward Frost.

Fritz Schröder-Jahn, geb 13. Oktober 1908 in Görlitz/Oder, gest. 27. Dezember 1980 in Hamburg, gilt als einer der renommiertesten Hörspielregisseure im Westdeutschland der 1950er und -60er Jahre. Begonnen hatte er seine Laufbahn als Schauspieler, war 1939 ans Schillertheater Berlin gekommen und nach Kriegsende als Ansager und Nachrichtensprecher zu Radio Hamburg (später NWDR, dann NDR) gegangen. Bald übernahm er hier Sprecherrollen im Hörspiel; Regieassistenzen und kleinere Regiearbeiten folgten. Mit Hörspielinszenierungen von Günter Eichs "Die gekaufte Prüfung (1950) und "Träume" (1951) gelang ihm der Durchbruch. Vier unter seiner Regie entstandenen Hörspiele wurden mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet: "Philemon und Baucis" (1956), "Die Versuchung" (1958), "Der gute Gott von Manhattan" (1959) und "Nachtprogramm" (1965). 1969 bekam er den "Frankfurter Dukaten" der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für wegweisende und stilbildende Arbeiten auf dem Gebiet der Hörspielregie.