Boot Camp

von Morton Rhue
Bearbeitung: Ulrich Land
Regie: Thomas Werner
Produktion: WDR 2008
55'

Mitten in der Nacht wird Connor verschleppt. Im Auftrag seiner Eltern, wie er bald herausfindet. Quer durch die USA geht die Reise zum Camp „Lake Harmony“. Netter Name für ein Boot Camp, in dem „missratene“ Minderjährige gefügig gemacht werden sollen – und zwar mit Schlafentzug, Demütigung und Prügelstrafe. Für dieses „Training“ bezahlen Connors Eltern monatlich viertausend Dollar. Connors Verbrechen: Ein Verhältnis mit einer zehn Jahre älteren Lehrerin. Jetzt soll er sich die Frau aus dem Kopf schlagen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Einzige, was Connor in „Lake Harmony“ am Leben erhält, ist die Wut. Mit aller Kraft wehrt er sich gegen die sadistischen Aufseher und ihre Lakaien, die ihn „knacken“, seinen Willen brechen wollen. Endlich trifft er zwei Mitgefangene, denen er vertrauen kann. Und sie kapieren, dass sie nur zu dritt eine Chance haben, aus der Hölle zu entkommen ...

Morton Rhue, geboren 1950 in New York, studierte Literatur, arbeitete u. a. als Straßenmusiker, Werbetexter, Journalist. Inzwischen mehrfach preisgekrönter Autor (u. a. „Die Welle“).