Boy Wonder

von James Robert Baker
aus dem Amerikanischen von Brigitte Helbling und Andreas Senn
Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
Produktion: BR 1999
45', 45'

Exzessiver Sex und bizarre Gewalt - sein Leben wird seinen Filmen immer ähnlicher. Geboren auf dem Rücksitz eines Chryslers in einem Autokino, war Shark Tragers Weg als Wunderkind des Films von Anfang an vorbestimmt. An der Filmschule macht er mit seinem Film "Pillow Fuck" Furore. Und bald auch in Hollywood. Ein Exzentriker, der vom Underground-Regisseur über billige Sex-Movies zum Oscar-Gewinner aufsteigt. Aber mit der Größe seines Ruhms wächst auch die Maßlosigkeit seiner Phantasien. Die Realität wird zum Filmset, und für Shark Trager hat es immer weniger Bedeutung, ob die Morde, die Trips und die Sexorgien vor oder hinter der Kamera stattfinden. Der Werdegang eines Filmbesessenen, der realen Hollywood-Biographien in nichts nachsteht.

James Robert Baker (1946-1997)stammt aus Südkalifornien. Nach einem Studium an der Filmhochschule arbeitete er mehrere Jahre als Drehbuchautor, bevor er sich als Romancier einen Namen machte. Sein bekanntestes Buch neben "Boy Wonder" ist der Roman "Treibstoff".