Cäsars Kopf

von Gilbert Keith Chesterton
aus dem Englischen von Alfons Rottmann
Funkeinrichtung: Ulrich Griebel
Regie: Klaus Zippel
Produktion: MDR/RBB/SWR 2005
55'

Pater Brown bemerkt in einem Lokal im Londoner Westen eine junge Frau, die offenbar verfolgt wird. Außerdem beobachtet er draußen auf der Straße einen Mann, dessen Gesicht hinter einer Wachsmaske verborgen ist. Die Nase ist schief. Die verfolgte Frau ist Chrystabel Carstair, Tochter eines pensionierten Münzsammlers.
Als der Vater starb, vererbte er ihr sein gesamtes Vermögen. Ihr Bruder Arthur bekam die Münzsammlung, der zweite Bruder Giles jedoch nichts. Zudem wurde er nach Australien geschickt, weil er sich mit dem Vater überworfen hatte. Chrystabel, die mit Bruder Arthur im väterlichen Haus an der Küste von Südwales lebte, stahl eine römische Münze aus Arthurs Sammlung und schenkte sie ihrem Freund Philip, weil er dem Cäsarenkopf auf der Münze ähnelte. Zu gleichen Zeit tauchte ein geheimnisvoller Fremder mit wächsernem Gesicht und schiefer Nase auf. Er heftete sich an Chrystabels Fersen, schüchterte sie ein und erpresste sie mit der Drohung, ihren Diebstahl zu verraten. Aus Angst übergab das Mädchen ihre ganze Erbschaft.
Nun beschäftigt sie nur eine Frage: Wer ist der Fremde mit der Maske?
Pater Brown kann diese Frage beantworten und den Fall einer verbrecherischen Leidenschaft lösen.

Gilbert Keith Chesterton, (1874-1936). Der vielseitige englische Schriftsteller ist der Erfinder der Figur des Pater Brown, der Kriminalfälle auf eigenwillige und verblüffende Weise aufklärt. Besonders wertvoll sind auch seine Gedichte, wie „The Ballad of the White Horse" (1911) und seine literarisch und sozialkritischen Essays.