Cerospasma Berlin

von Georg Klein
Regie: Thomas Werner
Produktion: WDR 2002
ca. 54’

Cerospasma ist ein verschreibungspflichtiges Malaria-Medikament. Wer es mehrmals täglich mit einem halben Liter Bier einnimmt, den kann nicht mehr viel umhauen. So wundert sich der Sicherheits- und Deeskalations-Experte Ka Punkt Esch nicht besonders, als er sich – nach 15 Jahren im arabischen Ausland – in eine sinistre Sektenmafia einschleichen soll.
Georg Klein versammelt in seinem ersten Originalhörspiel ein klassisches Figurentableau, wie man es im Detektiv-Genre erwarten könnte. Es wird intrigiert, geschossen und betrogen, dass es eine Lust ist. Dabei wird die Krimi-Erwartung am Ende nicht eingelöst, was den Genuss dieser rasanten Story aber durchaus steigert.

Georg Klein, geboren 1953 in Augsburg, wurde 1998 mit seinem Roman „Libidissi“ bekannt, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. 1999 erhielt er den Brüder-Grimm-Preis, 2000 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Er lebt mit seiner Familie in Berlin und Ostfriesland.