C'est la vie

von Ulrich Land und Dieter Jandt
Regie: Jörg Schlüter
Produktion: WDR 2002
55'

Eine Mordserie in der Unterwelt - die gewaltsame Wiederbelebung der Toten. Luzifer muss um seine Untertanen bangen, die ihm in Scharen abhanden kommen. Sein Kommissar Fegeborn tappt im Dunkeln: keine Leichen, keine Spuren. Nur eines steht fest: Die Toten werden ins Lebendreich entführt. Alles deutet auf das Werk einer Mafia, die im Diesseits und im Jenseits operiert.
Richtig brenzlig wird's, als den Wiederbelebungsmördern Gundula in die Hände fällt, die Tochter der Geliebten Luzifers. Nun werden Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Derweil muss sich Gundula als Untote auf Erden durchschlagen. Sie wird von den Mafiosi in einer obskuren Ablebensversicherung eingesetzt, um Todeskandidaten anzuwerben. Dabei will sie eigentlich nur eines: zurück ins Paradies des Jenseits. Rettung scheint nahe, als der Kommissar über den Styx setzt und seine Finger in die Oberwelt ausstreckt. Doch er hat's mit einem skrupellosen Seelenschlepper zu tun.

Ulrich Land, geboren 1956 in Köln, lebt und schreibt in Hattingen Lyrik, Prosa, Essays, Hörspiele, Features, vor allem fürs Radio. Er lotet mit Vorliebe die Ränder des süßen Grauens aus: Krisen und Katastrophen, Süchte und Sehnsüchte.

Dieter Jandt, Jahrgang 1954, lebt in Wuppertal und arbeitet als freier Autor und Journalist für den Hörfunk. Bevorzugte Gebiete sind die wunderlichen Eigenschaften vermeintlich grauer oder zwielichtiger Phänomene. Daneben Features und Reisereportagen aus den Hinterhöfen südostasiatischer Volksstämme.