Die Dame mit dem schwarzen Dackel

von Wolfgang Ecke

Regie: Fritz-Peter Vary
Produktion: WDR 1964

Teil 1 Wer sah Jocky ca. 28’
Teil 2 Das Hausboot auf der Themse ca. 29’
Teil 3 Die Tapetentür ca. 29’
Teil 4 Die Zwillingsschwester ca. 27’

Dicky Miller ist begeistert von der Zirkusnummer mit einem schwarzen Dackel. Es scheint, dass dieses Tier sich Zahlen merken kann, denn es ordnet Würfel bestimmten Zahlen zu. Dicky verliebt sich regelrecht in diesen Hund. Zusammen mit seinem er- wachsenen Freund Kaufhausdetektiv Perry Clifton hatte er die Vorstellung besucht. Am nächsten Tag liest er eine Vermisstenanzeige des Zirkus. Der intelligente Dackel ist spurlos verschwunden. Aber niemanden scheint das sonderlich zu interessieren. In den folgenden Tagen ist die Polizei und auch Perry Clifton mit einer merkwürdigen Serie von Diamant-Diebstählen beschäftigt. In den Schmuckabteilungen verschiedener Londoner Kaufhäuser taucht mal eine in vornehmes Schwarz gekleidete Dame auf, mal eine Gelähmte, mal eine Krankenschwester. Jedes Mal fiel dieser interessierten Käuferin ein sehr wertvolles Schmuckstück zu Boden und blieb verschwunden. Selbst eingehende Leibesvisitationen blieben erfolglos. Was in den Zeitungsmeldungen nur nebenbei erwähnt wurde, war für Dicky allerdings sehr interessant: In Begleitung dieser mysteriösen Käuferin wurde immer ein Dackel bemerkt. Eigentlich nur aus Begeisterung für einen verlorengegangenen Hund, den er unbedingt finden will, wird Dicky nun in atemberaubende Vorgänge verwickelt.

Wolfgang Ecke wurde 1927 in Sachsen geboren und lebte in Murnau/Staffelsee. Bekannt wurde er durch seine ca. 600 Hörspiele für alle ard-Anstalten, besonders beliebt waren seine Kinderkrimis. Zu seinem Gesamtwerk gehören ca. 50 Bücher. Er starb sehr früh an den Folgen eines Unfalls.