Darf ich Euch Hildy vorstellen?

von Charles Willeford
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Bürger
Hörspielbearbeitung: Norbert Schaeffer
Regie: Norbert Schaeffer
Produktion: hr 2001
60 Min.

"Es ist schwer, aber nicht unmöglich" - das ist Hanks Antwort auf die für unsere vier Freunde existentielle Frage, wo es wohl am schwersten sei, eine Frau aufzu-reißen - im Autokino nämlich. Und damit läßt sich Hank auf eine folgenschwere Wette ein. Denn als er seinen Kumpels Hildy vorstellen will, hat er in der Dunkel-heit nicht nur übersehen, daß sie erst vierzehn, sondern auch, daß sie vollkom-men zugedröhnt ist - und kurze Zeit später eben tot. Als sie endlich ihren Zuhälter aufgetrieben haben, um ihm die Sache in die Schuhe zu schieben, geht ein Revol-ver los, obwohl Don beteuert, den Abzug gar nicht berührt zu haben. Seitdem ist er deprimiert und faßt den Plan, seine Frau Clara zu verlassen, allerdings nicht ohne Marie, ihre gemeinsame Tochter. Und das ist ein Fehler...
Doch auch Eddie hat seine Probleme, mit Gladys, ihrem Alter und ihren Haaren, also läßt er den Inhalt ihrer Handtasche psychologisch untersuchen - ausgerech-net von Hank.
Und Larry, Sicherheitsexperte bei "National Security", verfaßt einen Bericht, eine Art Gedächtnisstütze, den er aus Sicherheitsgründen in einem Bankfach aufbe-wahrt, denn derjenige, der in Florida bei der Staatsanwaltschaft als erster aus-packt, geht straffrei aus...

Mit Andreas Grothgar, Herbert Schäfer, Matthias Lange, Christian Tasche, Kirtsen Petri u.v.a.

Charles Ray III. Willeford (1919-1988), Literaturkritiker beim "Miami Herald". Veröf-fentlichte zahlreiche Theaterstücke und Romane, bevor er mit seiner Hoke Mose-ley-Reihe größere Bekanntheit erlangte. Mit "Kiss Your Ass Goodbye" und "Darf ich Euch Hildy vorstellen", beide aus dem Nachlaß des Autors, schließen wir unse-re Willeford-Reihe ab.