Das David-Ding

von Wolfgang Zander
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Produktion: SFB-ORB/DeutschlandRadio Berlin 2002
56'

Daß Gass der einzige Privatdetektiv in Potsdam ist, hat leider keinen positiven Einfluß auf seine Auftragslage. Die ist unvermindert und anhaltend mau. Bis Betty, seine ehemalige Flamme, die inzwischen einem gut gehenden Gewerbe - dem ältesten nämlich - nachgeht, versucht ihn anzuheuern. Noch bevor Gass weiß, worum es eigentlich geht, hat sie einen Verfolger im Schlepptau, den in sie verliebten Eisdielenbesitzer Capone. Und von ihm bekommt Gass nun wirklich einen Auftrag, und der hängt mit dem „Ding“ zusammen, das ihm gleichzeitig übergeben wird, das abgeschlagene Ding der David-Statue des Michelangelo. Klar, daß eine solche Kunst-Entmannung im wahrsten Sinne des Wortes Staub aufwirbelt, selbst in Potsdam, zumal kurz darauf Betty ermordet wird. Gass jedenfalls hat bald weit mehr zu tun als die Auftragslage vermuten ließ...

Gass - Jürgen Holtz
Proll - Martin Seifert
Capone - Wesselin Georgiev
Betti - Karin Ugowski
Sylvia - Silvia Rieger
Sergio - Stefan Kaminski
Redakteur - Axel Wandtke
Wagner- Dieter Wien

Wolfgang Zander, Jahrgang 56, arbeitete u.a. als Krankenpfleger, Straßenbahnfahrer und Buchhändler. Er studierte Politikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Literatur, lebt als freier Autor in Potsdam, schreibt Hörspiele und Theaterstücke. Zuletzt: 'Gunten', Theaterstück nach R. Walser, UA Theater Freiburg 2001, 'Plastinat.Schön.', Kriminalkomödie, DLRB 2002.