Dickie Dick Dickens
Die Träne quillt, Chicago hat ihn wieder

von Rolf Becker/Alexandra Becker
Komposition: Walter Popper
Regie: Walter Netzsch
BR 1958
35'

Der gelernte Taschendieb Dickie Dick Dickens, der Mann mit den eisernen Nerven, den stählernen Augen und dem goldenen Herzen, ist hinter Schloss und Riegel. So heißt es jedenfalls in der Chicagoer Presse. Polizisten bangen bald um ihren Arbeitsplatz, denn das Notruftelefon bleibt stumm - in ganz Chicago wird an diesem Abend kein einziges Verbrechen gemeldet.
Der Grund dafür ist aber nicht das Verschwinden von Dickens. Gangsterboss Jim Cooper hat alle Kriminellen Chicagos geladen, um die Inhaftierung seines ärgsten Rivalen zu feiern. Während man sich also auf dem Polizeirevier langweilt und in Gangsterkreisen trinkt und singt, schleicht sich Dickie Dick Dickens auf Coopers Feier. An seiner Stelle sitzt nämlich ein anderer im Knast.
Und Dickie schafft es tatsächlich, den Ausgang des Festes wenig erfreulich für Jim Cooper und seine Kumpane zu gestalten und am Ende sogar noch die Polizei einzuschalten.

Mit Anja Buczkowski, Heinz-Leo Fischer, Erik Jelde, Marlies Schoenau, Karl-Heinz Schroth, Ernst Seiltgen, Fritz Wilm Wallenborn u.v.a.

Rolf Becker, geb. 1923 in London. Aufnahmeleiter beim Film, Autor von Kriminalromanen, Jugendbüchern, Hörspielen, Drehbüchern. Zusammen mit seiner Frau Alexandra (1925 - 1990) zahlreiche Hörspielserien und Mehrteiler, u.a. 'Dickie Dick Dickens' (BR 1957 - 1976, 51 Folgen), 'Gestatten, mein Name ist Cox' (BR 1959 - 1978, 33 Folgen), 'Die Experten' (BR 1980 - 1982, 8 Folgen).