Der Doppelgänger

von Fjodor Dostojewski
Aus dem Russischen von Georg Schwarz
Nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor Dostojewski

Regie: Elisabeth Panknin
Bearbeitung: Gabriele Neumann
Musik: Gerd Bessler
Produktion: DLF/ORF 2002

Goljadkin fühlt sich verraten und bedroht. Ein junger Amtskollege ist zum Assessor befördert worden und soll die Tochter seines früheren Gönners heiraten, in die sich Goljadkin verliebt hat. Er will das Blatt noch einmal wenden, lädt sich selbst zum Geburtstag der Angebeteten ein und wird unter Demütigungen vor die Tür gesetzt. In dieser Nacht begegnet ihm sein Doppelgänger. Zwischen beiden entspinnt sich ein grotesker Kampf, der Goljadkin bis in die Irrenanstalt treibt. "Ich bin nicht ich, sondern jemand ganz anderer, der mir verblüffend ähnlich ist."

Mit: Ignaz Kirchner, Werner Wölbern und Ulrich Matthes

Fjodor Dostojewski (1821–1881), geboren in Moskau, wurde bereits mit seinem Erstlingswerk "Arme Leute" (1846) berühmt. 1849 wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. 1859 Rückkehr nach St. Petersburg. Jahrelange Aufenthalte vor allem in Deutschland und in der Schweiz. Er starb in St. Petersburg.