Das Drama auf der Jagd

von Anton Tschechow
Übersetzung aus dem Russischen: Peter Urban
Hörspielbearbeitung und Regie: Beate Andres
Komposition: Thomas Leboeg
SWR 2004
50', 50'


Ein Untersuchungsrichter erscheint in einer Zeitungsredaktion und bringt ein Manuskript. Das Sujet: Liebe und Mord; der Ort der Handlung: ein heruntergekommenes russisches Gut; die Protagonisten: ein attraktiver Untersuchungsrichter, ein verlotterter Graf, ein verwitweter Verwalter sowie eine aufstrebende junge Förstertochter. "Das Drama auf der Jagd" schrieb Tschechow als 24jähriger: "Für mich bleibt Tschechow unerreicht: Er schrieb Komödien der Verzweiflung über das Leiden und die Sehnsüchte der Menschen." (Woody Allen).

Mit Martin Feifel, Jens Wawrczeck, Bernhard Schütz, Traugott Buhre, Bibiana Beglau, Susana Fernandes-Genebra, Katja Danowski, Julika Eisinger, Matthias Habich, Ingo Hülsmann, Philipp Otto, Walter Renneisen

Anton Pawlowitsch Tschechow, am 29.1.1860 im südrussischen Tagan-rog geboren, gilt als der bedeutendste russische Erzähler und Dramatiker des ausgehenden 19 Jahrhunderts. Mit Stücken wie "Onkel Wanja", "Die drei Schwestern" und "Der Kirschgarten" wurde er weltberühmt. An Tuberkulose erkrankt, starb er während eines Kuraufenthaltes im Schwarzwald am 15.7.1904 in Badenweiler.