Dreaming of Babylon

von Richard Brautigan
Bearbeitung und Regie: Ernst Wendt
Produktion: BR 1983
55', 52'

San Francisco 1942. C. Card ist ein unfähiger Privat-Detektiv, der sich sogar die Patronen für seine Pistole leihen muss. Am liebsten flüchtet er sich in Tagträume von einem Paradies-Babylon, wo er ein berühmter Detektiv und unwiderstehlicher Liebhaber ist. Bis er unversehens doch noch einen Auftrag erhält. Da ist zwar kein Mord aufzuklären, aber immerhin eine Leiche zu transportieren. Dafür verspricht ihm eine verführerische Blondine satte 1000 Dollar. Das scheint zunächst mal alle Probleme des notorisch verschuldeten Detektivs zu lösen und sogar seine unzufriedene Mutter mit seinem Loser-Leben zu versöhnen. Doch leider trifft C. Card bei seinem Auftrag auf unerwarteten, ja sogar bewaffneten Widerstand.

Richard Brautigan, 1935 in Tacoma/Washington geboren, ist einer der wichtigsten modernen amerikanischen Autoren. Seine Bücher waren die Kultbücher einer ganzen Generation und machten ihn zum literarischen Idol der sechziger Jahre. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und erreichten ausnahmslos Bestseller-Auflagen. 1984 nahm sich Brautigan das Leben.