Einer lacht zuletzt

von Christoph Güske

Regie Klaus Mehrländer
Mit Christian Brückner, Michael Holz, Christin Marquitan, Peter Fricke u.a.
Produktion WDR 1995
52'

Kittel ist sein Leben lang ein Loser gewesen. Deshalb beschließt der erfolglose Privatdetektiv sich umzubringen. Aber sogar seine Selbstmordversuche sind zum Scheitern verurteilt. Da trifft er nach 25 Jahren einen ehemaligen Klassenkameraden wieder. Baalbeck ist das genaue Gegenteil von Kittel: ein strahlender Gewinnertyp. Aber auch in Baalbecks Leben zeigen sich Risse. Er beauftragt Kittel, seine Frau zu beschatten, weil er befürchtet, dass die attraktive Kitty fremdgeht. Kittels Lust, Baalbeck bei einer Niederlage zu beobachten und sie vielleicht noch inszenieren zu können, bringt ihn dazu, seine Selbstmordgedanken erst einmal zu verschieben. Gemeinsam mit Kitty plant Kittel einen großen Coup.

Christoph Güsken, geboren 1958 in Mönchengladbach, studierte Theologie und absolvierte eine Buchhändlerlehre. Seit 1988 arbeitet er als freier Autor. Der WDR produzierte zuletzt von ihm "Der Untergang des Hauses K." (2007).