Ein Job

von Irene Dische
Bearbeitung und Regie: Uwe Schareck
Produktion: WDR 2002
54’

In einer Nacht- und Nebelaktion wird Alan Karkunç aus einem Istanbuler Gefängnis befreit. Als Gegenleistung soll der kurdische Profikiller die Familie eines türkischen Geschäftsmannes in New York liquidieren. Der englischen Sprache nicht mächtig, hat Alan fünf Tage Zeit, seinen ‚Job‘ auszuführen. Doch der American Way of Life wirft den kaltblütigen Killer aus der Bahn. Auch die Hintergründe seiner Auftraggeber werden für ihn immer undurchsichtiger. Der einzige Mensch, mit dem er sich auf diesem unsicheren Terrain noch austauschen kann, ist eine alte, türkisch sprechende Nachbarin. Die beiden befreunden sich in guter Bonny und Clyde-Manier; Mrs. Allen wird zu seiner ständigen Begleiterin.

Irene Dische wurde 1952, als Tochter deutschstämmiger Emigranten, in New York geboren. Seit 1980 lebt sie abwechselnd in New York und Berlin. Ihr Erzählband „Fromme Lügen“ (1989) machte sie international bekannt. „Ein Job“ ist ein gegen den Strich gekämmter Krimi, der einen zynisch-lakonischen Blick auf das Leben in New York wirft.