Ein Skandal in Böhmen

nach der gleichnamigen Erzählung von Sir Arthur Conan Doyle
aus dem Englischen von Gisbert Haefs
Bearbeitung und Regie: Hans Gerd Krogmann
Produktion: SWF 1996
Länge: 45:01 Minuten

"Für Sherlock Holmes bleibt sie immer die Frau", berichtet Doktor
Watson, der den spöttischen Freund seiner Junggesellenjahre selten
so beeindruckt sah. Einst war Irene Adler die Geliebte eines
Mitteleuropäers von königlichem Geblüt, der soeben eine
standesgemäße Ehe eingeht und Sherlock Holmes engagiert, um an
einen kompromittierenden Beweis seiner frühen Verbindung zu
gelangen. Nun überlistet sie selbst Sherlock Holmes und bestärkt ihn
in der Verachtung seines königlichen Klienten. Sie beweist die
Souveränität, die Holmes unter seinen viktorianischen Zeitgenossen
vermisst, und gewinnt dadurch seine lebenslange Verehrung.

Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930) gab nach dem Erfolg seiner ersten
Sherlock-Holmes-Romane "Eine Studie in Scharlachrot" (1887) und
"Das Zeichen der Vier" (1891) seinen Arztberuf auf und begann 1891
mit "Ein Skandal in Böhmen" als freier Schriftsteller die erste Serie der
Storys, die ihn weltberühmt machten - "Die Abenteuer des Sherlock
Holmes"

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