Ein Weihnachtslied

von Charles Dickens
Bearbeitung: Hellmut von Cube
Komposition: Johannes Weissenbach
Regie: Heinz-Günter Stamm

Produktion BR 1953
75’18

Als für Ebenezer Scrooge im Jahr 1850 der Weihnachtsabend beginnt, ist sein ehemaliger Kompagnon Marley, daran soll kein Zweifel bestehen, tot wie ein Türnagel. An jenem denkwürdigen Abend jedoch erscheint jener und appelliert an Scrooge, nicht länger das Leben zu versäumen und fortan nach seinem Herzen zu handeln, „falls man ein Herz hat und keinen Pflasterstein an seiner Stelle“. Von verschiedenen Geistern an die Hand genommen, durchlebt der verbitterte und geizige Geschäftsmann eine aufrüttelnde Reise zu verschiedenen Stationen seines vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Lebens. Dank Marleys Warnung gelingt es Scrooge endlich, anstelle eines Pflastersteins wieder sein Herz sprechen zu lassen.

Dickens’ Erzählung "A Christmas Carol. In Prose. Being a Ghost Story of Christmas" ("Ein Weihnachtslied in Prosa. Eine weihnachtliche Geistergeschichte") von 1843 zählt zu den beliebtesten Werken des Autors und gehört zum klassischen Bestand der Jugendliteratur.

Charles Dickens (1812-70), englischer Schriftsteller. Romane u.a. "Oliver Twist" (1838), "David Copperfield" (1850), "Little Dorrit" (1857). Zahlreiche Bearbeitungen seiner Werke für Film, Funk und Bühne. Hörspieladaptionen u.a. "Die Pickwickier" (hr/WDR 1969), "Der Raritätenladen" (RB 2000), "Die Lebensgeschichte, Abenteuer, Erfahrungen und Beobachtungen David Copperfields" (hr 2006).