Electric Lady Land

von Michael Esser
Produktion: WDR 1998
Ton: Theresia Singer
Regie: Walter Adler
53'

Rick, Programmierer in einem Software Institut, gelingt es, eine künstliche Intelligenz zu schaffen, die als überaus attraktive dreidimensionale Gestalt auf dem Computerbildschirm erscheint: Julia. Decker, der Geldgeber des Instituts, ist begeistert und will Julia in ein erotisches Gespräch verwickeln. Doch diese Art von Gespräch überfordert Julias Programm. Sie zeigt sich von ihrer spröden Seite. Gekränkt fordert Decker, dass Julia gelöscht wird. Ausgerüstet mit einem Speicher, der Erlebnisse in Wissen und Gefühle umwandelt, wird Julia von Rick ins Internet entlassen, wo sie erst einmal untertaucht. Verfolgt von realen und virtuellen Gefahren irrt Julia durchs Net. Zunehmend intelligenter kann sie den Vorsprung vor ihren Verfolgern ausbauen. Aber dann begegnet sie einem anderen computergesteuerten Datengeschöpf. Zwischen den beiden entsteht so etwas wie Liebe. Und die macht bekanntlich blind...

Mitwirkende:
Rick - Christian Berkel
Julia - Bettina Engelhard
Deckert - Martin Reinke
Johnson - Felix von Manteuffel
Mann/Sanitäter/Patrolbots - Paul Faßnacht
Swa - Herbert Knaup
Buch - Rolf Schult
Doktor - Jürg Löw
Avatar - Daniel Berger
Ivan - Heinrich Giskes
Maklerin - Susanne Barth
Huber - Hans-Peter Hallwachs
Werbejingle - Bernd Reheuser
Tapete - Gunda Aurich
Portier - Fanny Thevissen

Michael Esser, geboren 1955 in Mönchengladbach, lebt als Software-Supporter und freier Autor in Hamburg. Von seiner Arbeit in der Computerbranche ließ er sich zu diesem High-Tech-Thriller inspirieren.