Endstation

von John le Carré
Aus dem Englischen von Hubert von Bechtolsheim und Marianne de Barde
Bearbeitung Hans Bräunlich
Regie Irene Schuck
Produktion DLR 1997
48'
Mit Matthias Haase und Dieter Ranspach

Zwei Männer sitzen sich im Nachtexpress von Edinburgh nach London gegenüber. Sie sind allein im Abteil, sie belauern sich, fragen sich aus, geben in ihren Gesprächen Terrain preis und ziehen sich wieder zurück. Wer sind sie? Was will der eine vom anderen? Agieren sie miteinander oder gegeneinander? Die düstere und bedrohliche Doppelwelt der Agenten in einem subtilen psychologischen Kammerspiel.

John le Carré, als David John Moore Cornwell 1931 in Poole/England geboren, studierte in Bern und Oxford, lehrte eine Weile am Eton College und war lange Jahre im diplomatischen Dienst tätig, unter anderem in Bonn. Er arbeitete für den britischen Geheimdienst als Secret Service Agent, bevor er Schriftsteller wurde. Mit "Der Spion, der aus der Kälte kam" wurde er 1963 weltberühmt. Er verfasste sechzehn Spionageromane, die alle zu internationalen Bestsellern wurden. John le Carré lebt mit seiner Frau in Cornwall und feiert am 19. Oktober seinen 75. Geburtstag.