Der Erinnerungsmechanismus

von Philip K. Dick
aus dem Amerikanischen von Thomas Mohr
Regie: Marina Dietz
Produktion: BR 2001
22'

Die radioaktive Verseuchung nach einem 3. Weltkrieg bewirkt bei den Menschen eine verhängnisvolle mentale Mutation.

Philip Kindred Dick wird am 16.12.1928 in Chicago geboren. Sein turbulentes Leben gleicht einer Achterbahnfahrt. Bereits in der Jugend muss er in psychiatrische Behandlung, von der Uni wird er aufgrund seines „Querulantentums“ zwangsexmatrikuliert, und sowohl das FBI als auch die CIA haben reges Interesse an ihm. Er schreibt wie ein Besessener, verfasst über 40 Romane und 200 Kurzgeschichten, und sein Tagebuch umfasst zum Zeitpunkt seines Todes mehr als 10.000 Seiten. Nur mit Hilfe von Amphetaminen und anderen Drogen kann Dick sein Produktionstempo halten. In seinen Romanen und Kurzgeschichten erschafft er beklemmende neue Welten, voller Intrigen und großer Verschwörungen.