Das Experiment

von Eva Maria Mudrich
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Produktion: NDR/SFB 1973
Länge: ca. 52’

Das Hörspiel basiert auf Unterlagen, die ein anonymer Einsender, der sich als Rechtsanwalt zu erkennen gab, zur Verfügung stellt. Von seiner Klientin Annaliese M., einer Hotelbesitzerin erfährt er, dass einer ihrer Gäste, ein gewisser Dr. K., Zeuge eines schwer belastenden Erlebnisses wurde, bevor er - offensichtlich unter dem Eindruck dieses Erlebnisses - Selbstmord beging. Er war von der Tochter seines Patienten Kron gerufen worden, der unter bisher nicht einwandfrei geklärten Umständen ums Leben gekommen war. Kron hatte zusammen mit seinem Freund Bauer ein seit Jahren geplantes Experiment durchgeführt. Es fanden sich zwei Tonbandaufnahmen in Krons Wohnung, eine von der Vorbereitung dieses Experiments und eine vom Experiment selbst.

Die Autorin sagt zu ihrem Stück: "Die Ereignisse tragen alle Merkmale eines Verbrechens. Ein Mord ist geschehen, oder zumindest Beihilfe zum Selbstmord. Doch handelt es sich wirklich um einen Kriminalfall? Bloß um einen Kriminalfall? Könnte nicht Schrecklicheres aufgedeckt werden als ein Verbrechen?"

Mit: Werner Veigel, Gerd Haucke, Hans Paetsch, Marlene Riphan, Hans Hessling, Wolfgang Engels

Eva Maria Mudrich (1927-2006), Journalistin und Autorin. Zahlreiche Science-Fiction- und Kriminalhörspiele u.a. Das Glück von Ferida (SDR/WDR 1973), Die Minute (SWF 1980), Nachtschicht (SDR 1989), Vogel im Käfig (WDR 1989).