Der Fall Greenfield

von Francis Durbridge
Produktion: SDR 1962
Regie: Oskar Nitschke
43'

Der Kriminalschriftsteller Felix Layton kommt aufgeregt zu Inspektor Melford und gesteht, den Liebhaber seiner Frau ermordet zu haben. Es stellt sich heraus, dass der genannte Mann weder der Liebhaber von Mrs. Layton noch tot ist. Bald darauf bezichtigt sich der Schriftsteller, seine Frau ermordet zu haben - auch das stimmt nicht. Layton wird wegen seiner offensichtlichen Neurose ärztlich behandelt - von seinem Schwager, der Psychiater ist. Dann verschwindet der reiche Onkel Laytons spurlos - und diesmal wird die Leiche tatsächlich gefunden. Wieder behauptet Layton, der Täter zu sein. Leider stimmt die Art, wie er seinen Onkel umgebracht haben will, nicht mit der festgestellten Todesart überein. Inspektor Melford muss sich entscheiden: ist der überspannte Schriftsteller ein Mörder oder nicht?

Mitwirkende: Friedrich Schönfelder; Lotte Betke; Heinz Schimmelpfennig, Klaus Höhne; Julia Costa; Ludwig Anschütz; Curt Condé; Kurt Haars

Francis Henry Durbridge wurde 1912 im nordenglischen Hüll geboren. Seine Autoren-Laufbahn begann er mit Bühnenstücken (»Promotion«, 1933) und Kurzgeschichten. Es folgten Romane mit dem Kriminalschriftsteller und Freizeitdetektiv Paul Temple und dem Agenten Tim Frazer. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte Durbridge, als er sich dem neuen Medium Fernsehen zuwandte und mit Krimi-Mehrteilern wie »Das Halstuch«, »Melissa« und »Das Messer« die Serienform im Fernsehen begründete. Anlässlich einer geplanten Neuverfilmung von »Melissa« soll Durbridge dem am Stoff verzweifelnden Drehbuchautor geraten haben: »Schmeiss es an die Wand, mein Junge.« Francis Durbridge starb 1998 in seinem Haus in London.