Familienpension

von Fred Kassak
aus dem Französischen
von Maria Frey
Regie: Elmar Boensch
Produktion: WDR 1985
38'

An einem Sonntagnachmittag kündigt Charles seiner Frau Natalie an, er wolle einen alten Freund besuchen. Aber Natalie ist misstrauisch. In der Tat besucht Charles eine Dame namens Catherine, mit der er bis zur Scheidung fünfzehn Jahre verheiratet war und die nicht weniger überrascht ist, ihn nach zweiundzwanzig Jahren wiederzusehen. Charles zeigt sich besorgt, dass seine neue Gefährtin nach seinem Tod nur eine geringe Pension beziehen wird, da der größere Teil seiner Rente Catherine rechtmäßig zusteht. Er versucht daher, sie zu überreden, zugunsten Nathalies auf ihren Rentenanspruch zu verzichten. In Catherine keimt der Verdacht, dass hinter Charles angeblicher Fürsorge Nathalie steckt, die im Hinblick auf ihre künftige finanzielle Versorgung gegen einen baldigen Tod von Charles nichts einzuwenden hätte. Als dann jedoch Catherine bei Nathalie auftaucht, erscheint das Problem in einem ganz anderen Licht.

Hinter dem Pseudonym Fred Kassak verbirgt sich der 1928 in Paris geborene Autor Pierre Humblot. Er schreibt Romane, Fernseh- und Hörspiele und wurde vor allem im Bereich der Kriminalliteratur bekannt.