Das Fatale Fräulein

von Patrick Quentin
Funkbearbeitung: Irene Schuck
a. d. Amerik. von Jobst-Christian Rojahn
Produktion: MDR 1998
Ton: Dietmar Hagen
Regie: Irene Schuck
Länge 53'42

Mitwirkende:
Nanny - Sascha Icks
Peter - Bodo Primus
Susan - Donata Höffer
Lottie - Rita Russek
Brian - Achim Wolff
Gordon - Peter Fricke
Inspector Barnes - Peter Fitz
Miss Mills - Käthe Koch
Miss Amberley - Imogen Kogge
John - Achim Buch
Mrs. Coletti - Carla Valerius
Dr. Schwartz - Gert Gütschow
Anne - Frauke Poolman

Peter Duluth ist erfolgreicher Broadway-Produzent und mit einer beliebten Schauspielerin glücklich verheiratet. Vielleicht hat er deshalb der in unvergleichlich bescheidenere Verhältnisse eingezwängten Jung-Autorin Nanny Ordway die Möglichkeit eingeräumt, in seiner Wohnung an ihrem Erstling zu arbeiten. Schließlich ist er tagsüber auf den Proben, und Susan, seine Frau, ist ohnehin zu ihrer Mutter gefahren. - Am Tage ihrer Rückkehr allerdings machen sie, kaum dass sie ihr Schlafzimmer betreten haben, eine mehr als grausige Entdeckung: Das junge Mädchen hängt am Kronleuchter und ist tot. - Hatte sie eine Affäre mit Peter und sich, weil sie den verheirateten Mann nicht kriegen konnte, umgebracht? Peter weiß, dass es nicht so war, aber er muss zugeben, dass alles danach aussieht. Fassungslos ist er erst, als dieses vermeintliche Verhältnis prompt durch eine Reihe offenbar glaubwürdiger Zeugenaussagen bestätigt wird. Nicht nur, dass Nannys Zimmermitbewohnerin bestens über alles Bescheid weiß. Auch seine eigne Haushälterin gibt an, das fremde Fräulein in seinem Bett angetroffen zu haben. Und dann kommt auch noch ein Brief, in dem die ihren edlen Verzicht erklärende Tote Peters Frau um Entschuldigung bittet... - Noch hofft Peter, dass sich die irrwitzigen Verstrickungen von selber aufklären werden. Vielleicht war das komplizierte Mädchen in mehr als einer Weise verrückt? Doch dann stellt sich heraus: Nanny Ordway hat keineswegs Hand an sich gelegt. Nanny Ordway ist ermordet worden. Und: sie war in der fünften Woche schwanger! - Mußte sie sterben, weil ein Skandal vertuscht werden sollte? - Indes, verlassen von seiner Frau, geschnitten von seinen Freunden und wegen drohender Verhaftung auf der Flucht, findet Peter Duluth mit einem Mal wieder Boden unter den Füßen: mit einem Mörder kann man zur Not umgehen, nicht jedoch mit einem Gespenst. Er muss nur versuchen, diesen Mörder zu finden.