Feuer, Eis und Mord

von Gerhard Herm
Regie: Christoph Pragua
Produktion: WDR 2002
54'

Klein-Stetten in Aufruhr! Zwölf Brände in acht Wochen, und der Feuerteufel läuft frei herum. Kommissar Brockmeyer greift ein, nicht ohne Reibungsverluste. Denn vor Ort sind bereits zwei Profiler an der Arbeit, die nach amerikanischer Methode die Recherchen zu einem unfehlbaren Täterprofil zusammenstellen wollen.
Dann gibt es den ersten Verletzten: Ausgerechnet Stefan Horst, eifriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und heldenhafter Helfer der letzten Wochen, ist verunglückt. Könnte sein buchstäblicher Feuereifer ein Hinweis auf seine Täterschaft sein? Der Dorfpfarrer stellt sich entschieden vor Stefan. Aber während die beiden Profiler sich bei der Suche auf eine "Prädisposition zur Pyromanie" konzentrieren, erinnert sich Brockmeyer an einen Todesfall vor sechs Monaten: Der Besitzer der Erbförsterei war erfroren aufgefunden worden. Und irgendwie ist Stefan mit dem Toten verbunden. Brockmeyer muss warten, bis der junge Mann wieder vernehmungsfähig ist.

Gerhard Herm, 1931 in Franken geboren, ist ein bekannter Bestsellerautor. Neben Sachbüchern und Romanen schreibt er auch Fernseh- und Hörspiele. Seit 1992 produzierte der WDR acht seiner Kriminalstücke um Kommissar Brockmeyer, zuletzt "Ina kann nicht nur schießen" (2000).