Gaslicht - Das Haus der Lady Alquist

von Patrick Hamilton
Günther Blöcker

Regie: Heinz-Günter Stamm
Bearbeitung: Anke Beckert
Produktion: BR 1977
Länge: 60'

London, um die Jahrhundertwende: Zwischen Bella und Jack Manningham gibt es ständig Streit, seit sie in das neue Haus in London gezogen sind. Gegenstände aller Art verschwinden, und Mr. Manningham behauptet, seine junge Frau leide an Gedächtnisstörungen. Schließlich war schon ihre Mutter geistesgestört. Außerdem lässt Jack keine Gelegenheit aus, Bella vor den Dienstmädchen zu blamieren. Nachts, wenn er ausgegangen ist, sitzt sie einsam im Wohnzimmer und beobachtet das flackernde Gaslicht. Sie fürchtet sich vor dem großen, dunklen Haus, in das sie nie einziehen wollte, und allmählich beginnt Bella selbst an ihrem Verstand zu zweifeln. Da erscheint eines Tages in Abwesenheit ihres Mannes ein alter Herr, der sich mit ihr unterhalten möchte. Und diese Unterhaltung nimmt eine überraschende Wendung.

Der 1938 in London uraufgeführte Theaterkrimi wurde durch George Cukors Verfilmung des von ihm frei bearbeiteten Stoffes 1943 zu einem Welterfolg (in den Hauptrollen Ingrid Bergmann, Charles Boyer und Joseph Cotten).

Mit: Christine Ostermayer (Mrs. Bella Manningham), Wolfgang Kieling (Mr. Jack Manningham), René Deltgen (Inspektor Rough), Paula Braend (Elisabeth), Wega Jahnke (Nancy)