Der Gespensterreiter

von Rolf und Alexandra Becker
Komposition: Friedrich Meyer
Regie: Hellmuth Kirchammer
Produktion: BR 1966
50', 50', 50'

Hoch oben im Norden Deutschlands erzählt man sich seit Jahren die Sage vom Gespensterreiter der, ganz in schwarz gekleidet, alle hundert Jahre bei Sturm und Regen in einer Waldschenke Einkehr hält und den Gästen die Zukunft voraussagt.
Die eigentliche Kriminalgeschichte aber, die in der Gegenwart spielt, beginnt mit einem Bankraub. Die ermittelnden Kommissare Halden und Florentin haben bald eine Spur, doch bleibt ein Rätsel, wie es dem Bankräuber gelingen konnte, in den Tresorraum der Bank zu gelangen, ohne dabei eine der Türen zu beschädigen oder gar zu berühren. Als sich auch noch herausstellt, daß der Gesuchte bereits seit vierzig Jahren tot ist, ist für die ermittelnden Beamten die Sache eindeutig: Der Gespensterreiter hat seine Hände mit im Spiel.

Rolf Becker, geboren 1923 in London, Jugendzeit in Gefangenschaft, erste schriftstellerische Versuche, danach Aufnahmeleiter bei verschiedenen Filmfirmen, ab 1953 freier Autor. Er schrieb die legendären Hörspielserien "Dickie Dick Dickens" und "Gestatten, mein Name ist Cox" (zusammen mit seiner inzwischen verstorbenen Frau Alexandra Becker). Beim RBB zuletzt: "Mordspielereien" (1-8).