Der gestohlene Traum

von Alexandra Marinina
aus dem Russischen von Natascha Wodin
Bearbeitung: Stefan Ripplinger
Regie: Thomas Werner
Produktion: WDR 2004
54', 54'

Viktoria Jeremina, eine junge attraktive Frau ist außerhalb von Moskau erwürgt aufgefunden worden. Eine Woche lang war sie weder zur Arbeit erschienen, noch hatte sie ihre Wohnung aufgesucht, doch da man an gelegentliche Eskapaden ihrerseits gewöhnt war, hatten weder ihr Freund noch ihr Chef sie zunächst als vermisst gemeldet. Jetzt ziehen sich die Ermittlungen bereits seit Wochen hin, doch ohne Ergebnis. Viktor Gordejew, der Chef der Mordkommission, beauftragt daher Anastasija Kamenskaja, bekannt für ihre Recherche-Künste, ihre Ausdauer und große Intuition, mit dem Fall. Doch ihre Qualitäten sind nicht der einzige Grund: Gordejew vermutet einen Verräter in den eigenen Reihen und vertraut nur noch ihr. In einem Gestrüpp hierarchischer Strukturen und mafioser Machenschaften nimmt die Kripobeamtin die versandeten Fährten wieder auf und stößt allmählich auf neue mögliche Zeugen. Doch die meisten von ihnen sind tot - und auch ihr eigenes Leben ist bald in Gefahr.

Alexandra Marinina ist promovierte Juristin und gilt als eine der bedeutendsten Kriminalautorinnen Russlands, in deren Werk stets auch die sozialen und politischen Veränderungen ihres Landes thematisiert sind. Die meisten ihrer in deutschsprachiger Übersetzung publizierten Kamenskaja-Krimis wurden vom WDR auch als Hörspiel realisiert, u.a. „Auf fremden Terrain“, das auch als Hörbuch vorliegt, „Mit verdeckten Karten“ und zuletzt „Tod und ein bisschen Liebe“ (2001).