Die Gräfin Cagliostro oder Die Jugend des Arsène Lupin

Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Maurice Leblanc
Aus dem Französischen von Erika Gebühr

Hörspielbearbeitung: Sabine Grimkowski
Erzähler: Rüdiger Vogler
Arsène Lupin: Samuel Weiss
Gräfin von Cagliostro: Christiane Leuchtmann-Korff
Clarisse d'Etigues: Chris Pichler
Baron d'Etigues: Bertold Toetzke
Graf de Bennetot: Wolfgang Condrus
Beaumagnan: Hans-Peter Hallwachs
Komposition: Helena Rüegg
Regie: Stefan Hilsbecher
Produktion: SWR 2008
Länge: 70'/70'

Erster Teil:
Hätten Don Juan und Robin Hood einen gemeinsamen Sohn, er hieße Arsène Lupin. Denn der charmante Meisterdieb ist nicht nur ein Frauenheld, sondern auch ein anarchistischer Sozialrebell: Auf seinen Beutezügen raubt er nur genau die Reichen aus, die sich ihr Geld selber auch ergaunert haben. Niemand kann ihn schnappen, denn er ist ein Meister der Verwandlung: "Ich habe mir gedacht", sagt Arsène Lupin, "dass derjenige, der eines Tages die Ehre haben würde, sich Arsène Lupin zu nennen, den gewöhnlichen Gesetzen der Erscheinung und Identität nicht unterworfen sein dürfe." Trotz seiner mangelnden Wiedererkennbarkeit gehört er wie Sherlock Holmes, Pater Brown oder Kommissar Maigret zu den klassischen Detektivgestalten der Weltliteratur.

Im Erstling „Die Gräfin Cagliostro“ erzählt Leblanc aus Lupins frühen Jahren. Der junge Arsène ist gerade frisch verlobt, da muss er sich plötzlich den Versuchungen von Liebe und Magie stellen, verkörpert durch Joséphine Balsamo, bekannt auch als Pellegrini, die vorgibt, die Tochter des berüchtigten Grafen Cagliostro zu sein.

Zufällig erfährt Lupin, dass sie hingerichtet werden soll. Er rettet die schöne Dame vor ihren blutrünstigen Verfolgern und verfällt ihr sofort. Doch Lupin gerät in eine gefährliche Liebschaft: Das schöne Äußere der Gräfin täuscht. Er wird zum Komplizen einer Femme fatale, die kein anderes Ziel hat, als den sagenumwobenen „Leuchter mit den sieben Armen“, einen Mönchsschatz, der zu einem verborgenen Edelsteinlager führen soll, an sich zu reißen. Ein Schatz, für den sie auch liebend gern über Leichen geht.

Zum Glück lassen sich Lupins moralische Prinzipien auch von der schönsten Frau nicht ganz über Bord werfen. Auch wenn er vor keinem ehrenwerten Verbrechen zurückscheut, ist er nicht bereit, auch nur einen Unschuldigen zu Schaden kommen zu lassen. Aber er muss seinen Humor, seine „Muskeln aus Stahl“ und vor allem sein „erstklassiges Gehirn“ ordentlich anstrengen, bevor er seine dunkle Geliebte bezwingen kann.

Zweiter Teil:
Hätten Don Juan und Robin Hood einen gemeinsamen Sohn, er hieße Arsène Lupin. Denn der charmante Meisterdieb ist nicht nur ein Frauenheld, sondern auch ein anarchistischer Sozialrebell: Auf seinen Beutezügen raubt er nur genau die Reichen aus, die sich ihr Geld selber auch ergaunert haben. Niemand kann ihn schnappen, denn er ist ein Meister der Verwandlung: "Ich habe mir gedacht", sagt Arsène Lupin, "dass derjenige, der eines Tages die Ehre haben würde, sich Arsène Lupin zu nennen, den gewöhnlichen Gesetzen der Erscheinung und Identität nicht unterworfen sein dürfe." Trotz seiner mangelnden Wiedererkennbarkeit gehört er wie Sherlock Holmes, Pater Brown oder Kommissar Maigret zu den klassischen Detektivgestalten der Weltliteratur.

Im Erstling „Die Gräfin Cagliostro“ erzählt Leblanc aus Lupins frühen Jahren. Der junge Arsène ist gerade frisch verlobt, da muss er sich plötzlich den Versuchungen von Liebe und Magie stellen, verkörpert durch Joséphine Balsamo, bekannt auch als Pellegrini, die vorgibt, die Tochter des berüchtigten Grafen Cagliostro zu sein. Zufällig erfährt Lupin, dass sie hingerichtet werden soll. Er rettet die schöne Dame vor ihren blutrünstigen Verfolgern und verfällt ihr sofort.

Doch Lupin gerät in eine gefährliche Liebschaft: Das schöne Äußere der Gräfin täuscht. Er wird zum Komplizen einer Femme fatale, die kein anderes Ziel hat, als den sagenumwobenen „Leuchter mit den sieben Armen“, einen Mönchsschatz, der zu einem verborgenen Edelsteinlager führen soll, an sich zu reißen. Ein Schatz, für den sie auch liebend gern über Leichen geht. Zum Glück lassen sich Lupins moralische Prinzipien auch von der schönsten Frau nicht ganz über Bord werfen. Auch wenn er vor keinem ehrenwerten Verbrechen zurückscheut, ist er nicht bereit, auch nur einen Unschuldigen zu Schaden kommen zu lassen. Aber er muss seinen Humor, seine „Muskeln aus Stahl“ und vor allem sein „erstklassiges Gehirn“ ordentlich anstrengen, bevor er seine dunkle Geliebte bezwingen kann.

Maurice Leblanc (1864 – 1941) geboren in Rouen, sein Geburtshelfer war niemand Geringeres als Achille Flaubert, der Bruder des berühmten Autors der Madame Bovary. Leblanc schrieb Kriminal- und Abenteuerromane, Theaterstücke und Kurzgeschichten. Seine bekanntesteFigur ist der Meisterdieb Arsène Lupin, der zum ersten Mal im Juli 1905 in einer Literaturzeitschrift auftauchte. Die Krimiserie wurde in rund 25 Sprachen übersetzt. Maurice Leblanc erhielt den Orden der Legion D‘Honneur für seine Verdienste um die französische Literatur. Nachdem er mit seiner Familie vor den deutschen Besatzern aus der geliebten Normandie geflüchtet war, starb er am 6. November 1941 in Perpignan.