Die Hände des Pianisten

von Eugenio Fuentes
Übersetzung aus dem Spanischen und Bearbeitung: Edwin Ortmann
Komposition: Xavier Perez de Arevalo
Regie: Norbert Schaeffer
Produktion: WDR 2005
54’, 54’

Unfall oder Mord? In der spanischen Kleinstadt Breda bekommt der gescheiterte Pianist und Tiertöter den lukrativen Auftrag, Martín Ordiales, Teilhaber einer Baufirma, zu ermorden. Minutiös bereitet der Pianist sein erstes Kapitalverbrechen vor. „Seine Hände hinterlassen kleine Leichen“, sagen die Leute. Er kassiert seinen Vorschuss, im entscheidenden Moment aber versagt er. Als Ordiales dennoch von der Dachterrasse eines Neubaus stürzt und stirbt, wird dem Pianisten die Geschichte langsam unheimlich. Mit seinem Vorschuss engagiert er den Privatdetektiv Cupido. Dieser soll den wahren Mörder finden. Der Unternehmer hatte viele Feinde: die Architektin Miranda Paraíso, Tochter des Firmengründers und Teilhaberin, den farblosen Buchhalter Santiago Muriel ... Als eines Tages der gutmütige Trottel Santos, Ordiales Schützling, tot in einem Swimmingpool gefunden wird, kann Cupido dank einer am Tatort verbliebenen Hundemarke die Spur aufnehmen.

Eugenio Fuentes, 1958 in Cáceres (Spanien) geboren, studierte spanische Literaturwissenschaft. Fuentes, der von Beruf Lehrer ist, veröffentlichte zahlreiche Geschichten in Zeitschriften und Anthologien. Seit 1997 schreibt er Kommentare für ABC und für einige Zeitungen. Für seine Romane, die in seiner Heimat, der Estremadura, angesiedelt sind, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 1994 den Premio Internacional de Novela Ciudad de San Fernando oder 1999 den Premio Alba/Prensa Canaria. Seine Kriminalromane zeichnen sich nicht nur durch anhaltende Spannung, sondern auch durch intellektuellen Einfallsreichtum und sprachliche Eleganz aus. Zuletzt produzierte der WDR von ihm „Mörderwald“ (2003).