Hans Albers Tagebücher - Der Erfahrungsbericht eines Ghostwriters

von Steffen Thiemann

Regie: Gabriele Bigott
Produktion: DLF 2013
Länge: 50'

Ein verkrachter, erfolgloser Schriftsteller soll die Tagebücher von Hans Albers verfassen. Dankbar nimmt er an und wird zum Ghostwriter - im doppelten Sinne.

Als Krimiautor ist er brillant, aber erfolglos, denn die Veröffentlichung seiner Romane scheitert immer daran, dass die höchst raffiniert ausgetüftelten Kriminalfälle alle unaufgeklärt bleiben. Dass eben darin gerade die Kunst liegt, begreifen die Mainstream-orientierten Literaturagenten und Verlage leider nicht.

So bleibt die Kunst brotlos, bis zu einem Anruf, der alles ändert. Gesucht wird ein Ghostwriter für die Tagebücher von Hans Albers. Was den Autor für diesen Job prädestiniert, ist seine, wenn auch mangelhafte Fähigkeit, Akkordeon zu spielen. Begeistert stürzt er sich in den neuen Job, doch eines Tages kann er der Versuchung nicht widerstehen, seine eigenen Gedanken in die Tagebücher einfließen zu lassen.

Was daraufhin geschieht, ist mehr als unglaublich. Kein Wunder, dass „der blonde Hans“ ihn bis in seine Träume verfolgt.

Mit: Steffen Thiemann und Stefan Kaminski