Hartmann und der Rosenkranzkiller

von Norbert Anspann


Regie: Irene Schuck
Produktion: HR 2000
Länge: ca. 43'

Im Fall Brandstetter, dem Supermarkterpresser, der unversehens zum Geiselgangster wurde, ist nichts normal gelaufen, das jedenfalls ist die Meinung von Hartmann, dem ehemaligen Superbullen. Immerhin hat Hartmann bei dieser Aktion seine Frau kennengelernt, Eva, die Kassiererin aus dem Supermarkt, die Brandstetter mit einer Spielzeugpistole bedrohte. Am Ende war Brandstetter tot, und Hartmann ist ins Drogendezernat gewechselt, wegen besserer Aufstiegschancen, und wegen Eva, denn die hat hohe Ansprüche... Dann passierte diese dumme Sache mit den Pakistani, keine Dealer, sondern Rosenverkäufer, und was als Hartmanns Rehabilitierung gedacht war, führte zu seiner Suspendierung. Aber Hartmann wäre nicht Hartmann, wenn ihn das abhalten würde, und so ermittelt er weiter, auf eigene Faust, und zwar im Fall des verrückten Rosenkranzkillers. Eva ist inzwischen erstmal zu einer Freundin gezogen. Als er in einer schäbigen Hotelbar auf einen Informanten wartet, betritt Maria die Szene, Maria Schiller, sie hat Hartmann, den ehemaligen Superbullen, erkannt, schließlich ging die Sache damals durch alle Gazetten...

Norbert Anspann, geboren 1970 in Regensburg, Studium der Theaterwissenschaften in Erlangen, anschließend Film-/Drehbuch-Studium in Hamburg, lebt seit 1999 als freier Autor und Lektor in Berlin.