Das Haus

von Mark Z. Danielewski
aus dem Amerikanischen von Christa Schuenke

Bearbeitung: Thomas Böhm
Regie: Jörg Schlüter (Ebene 1)/Claudia Johanna Leist (Ebene 2)/Martin Zylka (Ebene 3)
Produktion: WDR 2009/ je ca. 54'

2009 gesendet: eine Radio-Sensation im WDR: Auf drei Wellen simultan präsentierte der WDR-Hörfunk die Rekonstruktion einer der unheimlichsten Geschichten, die je bezeugt wurden. Sie konnten zwischen den Wellen surfen, um das Grauen in seiner ganzen Dimension und aus drei unterschiedlichen Perspektiven zu erleben !

Im Haus der Familie Navidson im amerikanischen Wisconsin tauchte Anfang Juni 1990 der Zugang zu einem schier endlosen Höhlensystem auf. Bei der Erkundung dieses Systems, das zuweilen als „Zugang zur Hölle“ interpretiert wurde, starben drei Menschen. Die Ereignisse der Expeditionen sind vielfach belegt. Für Aufsehen sorgte der vom Pulitzer-Preisträger Will Navidson selbst angefertigte Dokumentarfilm „The Navidson Record“, der nur kurz in den amerikanischen Kinos zu sehen war. Dann verschwanden alle Kopien. Das Hörspiel ist eine akustische Rekonstruktion dieses Films, angefertigt nach den Aufzeichnungen des mysteriösen Amateur-Cinematologen „Zampano“. In drei unterschiedlichen Fassungen nähert sie sich dem unbegreif lichen Geschehen an.

Mark Z. Danielewski, geboren 1966 als Sohn des polnischen Filmregisseurs Tad Danielewski, lebt in Los Angeles. Mit seinem Debütroman „House of Leaves“ (2005), an dem er über zehn Jahre gearbeitet hat, schuf er das erste Kultbuch des 21. Jahrhunderts.