Henkersmahlzeit

von Karlheinz Knuth
Regie: Christoph Pragua
Produktion: WDR 2005
54’

Gordon Kolmar ist angenehm überrascht, als seine Frau ihn eines Morgens zu einem festlichen Frühstück mit edlem Champagner ruft. Hat er den Hochzeitstag vergessen oder gar seinen eigenen Geburtstag? Als Manager der Sportartikelfirma „speedrun“ ist er viel unterwegs, da bleibt Privates manchmal auf der Strecke. Aber auch seine Frau kann ihm den eigentlichen Grund der spontanen Feier nicht nennen. Sie wirkt auch nicht fröhlich, eher besorgt und depressiv. Als es an der Tür läutet, wittert sie Unheil und versucht ihren Mann zurückzuhalten. Zu Recht, wie sich kurze Zeit später zeigt, denn vor seiner Haustür findet Kolmar ein Päckchen mit 25000 Euro und dem Photo einer Frau, deren Gesicht mit einer Zielscheibe verunstaltet ist. Ein Mordauftrag? Kolmar behauptet, diese Frau nicht zu kennen, da aber die Adresse auf der Rückseite des Photos notiert ist, fährt er zu ihr und begibt sich in ein Netz aus gefährlichen Lügen.

Karlheinz Knuth, geboren 1931, arbeitet als Autor und Regisseur für Rundfunk und Fernsehen. Er schreibt Fernsehdrehbücher, Krimis, Features und Hörspiele. Für „Die Tage nebenan oder Da, wo Cäsar nicht ermordet wurde“ erhielt er 1998 den Kurd-Laßwitz-Preis. Der WDR produzierte zuletzt von ihm „Die Asche des Bruders“ (2002).