Herr Pum sucht seinen Mörder

von Franz Hiesel
nach einer Idee von Josef Knecht
Regie Gerlach Fiedler
Produktion BR/NDR/ORF 1961
50'46 Min.

Mitwirkende:
Daniel Pum Karl Paryla
Sophie Pum Bruni Löbel
Chef Ernst Fritz Fürbringer
Nagel Wolfgang Reichmann
Wachtmeister Fritz Strassner
Else, Dienstmädchen Vera Tschechowa
Inspektor Siegfried Lowitz
Arbeiter Dietrich Thoms
Kassenfräulein Inge Schulz
Maco, Artist Peter Carsten
Träger Benno Sterzenbach
Don Josef, Wirt Fritz Rasp
Oskar, Kassenknacker Hanns Ernst Jäger
Nicola, Gesandtschaftssekretär Charles Regnier
u.v.a.

Herr Pum zweifelt an der Treue seiner jungen Frau, die er fast so liebt wie seine Sammlung antiker Tonfiguren. Er findet den Mut zu einer Aussprache nicht und sucht statt dessen die Lösung seiner Probleme auf einem recht ungewöhnlichen Weg: Er engagiert einen Mörder, der ihn aus der Welt schaffen soll. Als er merkt, dass sein Verdacht unbegründet ist, versucht er verzweifelt, seinem Mörder zu entrinnen Diesem kam es nur auf das Blutgeld an, an der Untat selbst hatte er keinerlei Interesse.

Wolfgang Reichmann, (1932-1991), studierte Germanistik und Theaterwissenschaft, nahm gleichzeitig Gesangsunterricht. Debüt als Schauspieler in Wiesbaden, anschließend Frankfurt, Gießen, Düsseldorf und München. Ab 1963 vor allem Arbeit am Zürcher Schauspielhaus. Wichtige Rollen dort in Stücken von Dürrenmatt, Bond u.a. Gastspiele in Berlin (Conferencier in "Cabaret" und Tewje in "Anatevka"). Reichmann spielte auch in vielen Fernsehproduktionen und Kinofilmen. Der Kritiker Gerhard R. Koch schrieb in seinem Nachruf: "Reichmann, eine imposante Figur mit markantem, fast kahlem Schädel, war einer der vielseitigsten deutschen Schauspieler. Von der Statur tatsächlich ein schwerer Held, hat er sich aber immer mehr ins bewegliche Zwischenfach entwickelt, komödiantische Züge ins Verschmitzte gesteigert."