Hier kommt keiner durch
Helmut Laakmann kämpft um das Stahlwerk Rheinhausen

von Georg Wieghaus

Regie: Frank-Erich Hübner
Produktion: WDR 2009
Länge: 44'

Vom Stahlwerk ist heute nichts mehr zu sehen. Wo früher die Öfen und die Konverter standen, wurden makellos sauber wirkende Hallen für Logistikunternehmen errichtet. Nur das Tor 1 steht noch, wo die Mahnwachen stattfanden. Mit 18 Jahren ist Helmut Laakmann das erste Mal durch dieses Tor gegangen, um "Kruppianer" zu werden. Er begann als "Gießer" und war am Ende "Betriebsleiter". Vermutlich hätte er es bis zum Stahlwerksdirektor gebracht, wenn Krupp nicht geschlossen hätte. Ende 1987 aber wurde das Werk zugemacht, und es begann einer der härtesten Arbeits- kämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik.

Helmut Laakmann spielte darin eine Hauptrolle, aber auch er konnte das Rad nicht zurückdrehen.