Die hohle Nadel oder Der Schatz der Könige Frankreichs

Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Maurice Leblanc
Aus dem Französischen von Erika Gebühr

Erzähler: Rüdiger Vogler
Arsène Lupin: Samuel Weiss
Isidore Beautrelet: Christoph Gawenda
Filleul: Michael Tregor
Herlock Sholmes: Walter Renneisen
Graf de Gesvres: Achim Hall
Hörspielbearbeitung: Sabine Grimkowski
Komposition: Helena Rüegg
Regie: Stefan Hilsbecher
Produktion: SWR 2008
Länge: 61'/70'

Erster Teil:
Aus dem nächtlichen Salon von Schloss des Gesvres tönen plötzlich unheimliche Geräusche. Als die Tochter des Grafen und dessen Nichte Raymonde aus dem Fenster schauen, sehen sie draußen zwei Männer, die Gegenstände aus dem Haus schleppen. Ein dritter flieht mit leeren Händen, als die jungen Frauen Alarm schlagen. Er verschwindet spurlos. Untersuchungsrichter Filleul ist zunächst ratlos, denn scheinbar haben die Diebe nichts entwendet. Eine Lösung taucht erst zusammen mit einem erstaunlichen jungen Mann auf: Isidore Beautrelet. Der Gymnasiast kombiniert nicht nur, dass einige echte Rubens-Gemälde durch Kopien ersetzt worden sein müssen, er kommt auch bald auf den Mann, der hinter allem steckt – Meisterdieb Arsène Lupin. Nun wittern die erfolgreichsten Ermittler ihre Chance: Zwei der stärksten Gegenspieler Lupins, Oberinspektor Ganimard und Detektiv Herlock Sholmes, hoffen auf Ruhm und Ehre. Doch die beiden werden entführt, genau wie Raymonde. Nur der junge Gymnasiast bleibt noch übrig. Und so wird er plötzlich zum Gegenspieler des legendären Diebes!

Zweiter Teil:
Aus dem nächtlichen Salon von Schloss des Gesvres tönen plötzlich unheimliche Geräusche. Als die Tochter des Grafen und dessen Nichte Raymonde aus dem Fenster schauen, sehen sie draußen zwei Männer, die Gegenstände aus dem Haus schleppen. Ein dritter flieht mit leeren Händen, als die jungen Frauen Alarm schlagen. Er verschwindet spurlos. Untersuchungsrichter Filleul ist zunächst ratlos, denn scheinbar haben die Diebe nichts entwendet. Eine Lösung taucht erst zusammen mit einem erstaunlichen jungen Mann auf: Isidore Beautrelet. Der Gymnasiast kombiniert nicht nur, dass einige echte Rubens-Gemälde durch Kopien ersetzt worden sein müssen, er kommt auch bald auf den Mann, der hinter allem steckt – Meisterdieb Arsène Lupin. Nun wittern die erfolgreichsten Ermittler ihre Chance: Zwei der stärksten Gegenspieler Lupins, Oberinspektor Ganimard und Detektiv Herlock Sholmes, hoffen auf Ruhm und Ehre. Doch die beiden werden entführt, genau wie Raymonde. Nur der junge Gymnasiast bleibt noch übrig. Und so wird er plötzlich zum Gegenspieler des legendären Diebes!

Arsène Raoul Lupin geboren 1874 in Blois, einer kleinen Stadt an der Loire zwischen Orléans und Tours. Seine adelige Mutter Henriette d’Andrézy überließ den jungen Arsène früh sich selbst und emigrierte in die USA, der Sohn hörte sein Leben lang nichts mehr von ihr. Sein bürgerlicher Vater Théophraste Lupin, Sportlehrer und Boxtrainer, führte ihn in die Geheimnisse diverser Kampfkünste ein, die ihm bei seinen Abenteuern von großem Nutzen sind. Nachdem er neben Altgriechisch und Latein einige moderne Fremdsprachenerlernt hatte, widmete sich Lupin dem Studium der Rechtswissenschaften und der Medizin. Sein besonderes Interesse an Dermatologie schaffte die nötigen Kenntnisse für zahlreiche Identitätswechsel und Maskenspiele. Arsène Lupins einziger Vertrauter ist zeit seines Lebens der Schriftsteller Maurice Leblanc, dem er regelmäßig am Kaminfeuer in der Normandie seine Diebes- und Liebesabenteuer beichtet. Doch nach dem wahren Gesicht des Wandlungskünstlers befragt, muss selbst Leblanc antworten: „Sein Portrait? Wie könnte ich es zeichnen? 20 Mal habe ich Arsène Lupin gesehen und 20 Mal ist mir ein anderes Wesen erschienen. Ich selbst, sagte er mir, weiß nicht mal mehr sehr gut, wer ich bin. In einem Spiegel erkenne ich mich nicht mehr wieder.“