Im Namen der Macht

von Stephen Horn
Aus dem Englischen von Hans M. Herzog
Bearbeitung und Regie Walter Adler
Produktion WDR 2006
54', 54'

Washington im Zentrum der Macht: Martin Green, Referent des aufstrebenden Senators Warren Young, ist spurlos verschwunden. Der Verdacht liegt nahe, dass er ein Spion war, mit Zugang zu Geheimunterlagen von CIA und FBI. Das kann sich der Präsidentschaftsbewerber Young nicht leisten. Er lässt Philipp Barkley recherchieren, einen ehemaligen Spitzen-Juristen aus dem Justizministerium, den der Tod seiner Tochter aus der Bahn geworfen hat. Aber dessen erste Ermittlungen können den Senator nicht zufrieden stellen: Zunächst erhärtet sich der Spionage-Verdacht. Die Luft wird dünner und die Nerven liegen blank. Dann findet Barkley Spuren in eine ganz andere Richtung: Mit Hilfe der ehrgeizigen Agentin Blair Turner deckt er einen Zusammenhang mit dem Tod einer ungarischen Jüdin auf, deren Familie im Zweiten Weltkrieg auf mysteriöse Weise um ihr Vermögen betrogen worden war, bevor sie in den Tod geschickt wurde.

Mit Christian Berkel, Caroline Eichhorn, Udo Schenk, Andrea Sawatzki u.a.

Stephen Horn, geboren in der Bronx in New York, schrieb die Roman-Vorlage zu diesem Hörspiel aus eigener Anschauung: Er war Staatsanwalt für Zivilrecht am Justizministerium. Mittlerweile hat er eine eigene Anwaltskanzlei und lebt in der Nähe von Washington.