Im Zeichen der Medusa

von Michael Dibdin
Aus dem Englischen von Ellen Schlootz
Nach dem gleichnamigen Roman von Michael Dibdin

Regie: Christoph Dietrich
Komposition: Gert Anklam
Bearbeitung: Christoph Dietrich
Produktion: WDR 2006
Länge: 55'

In einem Militärtunnel in den Dolomiten wird die Leiche eines Mannes gefunden, die vermutlich schon seit über 20 Jahren dort liegt. Commissario Aurelio Zen, zunächst nur wenig begeistert, nimmt sich des Falles an. Mysteriös wird die Angelegenheit, als Spuren einer Tätowierung an der Leiche gefunden werden: Der Kopf der Medusa, Cellinis Bronzestatue in Florenz und Symbol für die Tyrannei der Medici, ist noch klar zu erkennen. Nach und nach stößt der Kommissar auf ein Netz von Militär, Geheimbünden und unaufgelöstem historischem Bodensatz. Ein spannendes Wechselspiel zwischen Gestern und Heute zeigt ein Italien, das mit dem Erbe der Mussolinizeit noch nicht fertig und immer wieder politischen Intrigen ausgesetzt ist.

Mit: Wolfgang Condrus, Martin Seifert, Maximilian von Pufendorf und vielen anderen

Michael Dibdin, geboren 1947, wuchs in Schottland und Irland auf. Er ist von Beruf Lehrer und unterrichtete fünf Jahre lang als Englisch-Dozent an der Universität von Perugia. Erste Erfolge als Autor hatte er mit seinen Kriminalromanen über den italienischen Kommissar Aurelio Zen. Der erste Fall wurde von der britischen "Crime Writers Association" mit dem "Golden Dagger" ausgezeichnet. 1994 erhielt Dibdin den "Grand Prix de Littérature Policière". Dibdin lebt heute in Seattle.